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Mutter...die Dramaqueen

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Teenagereltern kennen es alle: das eine Zimmer im Haus. Das Tor zur Hölle. Bei uns meist gut verschlossen, doch ab und zu, früh morgens, wenn ich noch benommen ins Bad schlurfe, erhasche ich einen Blick in den Raum des Grauens.  Am Frühstückstisch beginne ich vorsichtig die Konversation mit dem Pubertier - man möchte den Tag ja nicht mit Luzifer's Zorn beginnen:" Öhm, Schatz,  könntest du bitte heute dein Zimmer aufräumen, damit ich kehren kann?" "Jup", ertönt es fröhlich vom anderen Ende des Tisches.  Puh, Glück gehabt, der Lilalaune-Barometer steht heute auf: OK! Nachdem sein Mädl und er das Haus verlassen haben, wage ich mich todesmutig in die "rote Zone". Pfff, Schweißperlen bilden sich auf meiner Stirn,  schon alleine beim Anblick des Bodens.  Aufräumen heißt in Teenagersprache: alles von einer Seite des Zimmers zur anderen zu schieben. Der Besen weint, der Microfaser-Fetzen wird steif und hofft, mit diesem Trick sofort im Mistkübel entsorgt zu we...

Bitte, sei mir jetzt nicht böse, aber...

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Am allerliebsten kommt diese Aussage in Zusammenhang mit Erziehungs- oder Beziehungstipps. Und da meist von Menschen, die keine Kinder oder eine gut funktionierende Beziehung haben. Aber warum fängt der Absender überhaupt mit diesem Satz an, wenn er doch sowieso schon davon ausgeht, dass der Empfänger zu 90% böse sein wird? Wäre es hier nicht besser, mit einer Frage das Thema vorsichtig anzusprechen?  "Bitte, sei mir nicht böse, aber..." hat ja von Haus aus was negatives. Umgangssprachlich verwende ich es auch, zum Beispiel des öfteren bei meinem Pubertier, wenn ich, über die hormonell gesteuerten Handlungen (die sicher nicht böse oder mit Absicht getätigt werden) immer wieder aufs Neue erstaunt bin.  "Na, nicht bös sein, aber...dein Ernst?"  Somit hat diese Einleitung der Konversation immer etwas belehrendes an sich. Liebhaberinnen dieses Satzes, werden auch gerne mal vergessen, wenn es um die Einladung zur "Damen-Problem-wälz-Runde" geht.  Das Kind dreht...

Selbstakzeptanz - Ich bin jetzt in DEM Alter....

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Alle Jahre wieder. Das ärztliche Durchchecken verlege ich prinzipiell in die kältere Jahreszeit. Notwendiges Übel, aber man will ja mit gutem Gewissen das neue Jahr beginnen. Es gibt da eine ominöse Liste an Dingen, die " nichts Schlimmes" sind, jährlich aber mal, vorsichtshalber, vom Fachmann abgeklärt gehören. Kennen wir ja alle vom Auto. Je älter das Auto, desto länger die Liste beim Service. Nun gut, es kommen immer ein paar Sachen dazu. Alle paar Jahre, man merkt es kaum. Auch ein Blutbild gehört dazu. Befundbesprechung? Wieso??? Mit einfühlsamer Stimme lispelt mir die Ärztin durch die Virenscheibe entgegen:" Frau Hainzl, ein paar Werte passen da nicht so ganz, aber sie sind nunmal jetzt in dem Alter...." What? Ich schaue sie unwissend an. " In DEM Alter? In welchem Alter? Das Alter wo man sich endlich gefunden hat? Das Alter wo das Leben richtig Spaß macht? Oder... das Alter kurz vor dem Tod???" " Sagen wir es mal so: Das Alter wo man etwas ge...

Selbstkritik

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Oder: die verrückte Mutter im schwarzen Kombi  Viele Menschen machen sich das Leben oft selbst schwer, indem sie sich maßlos über andere aufregen. Früh morgens der erste Wutanfall beim Autofahren, und der Tag ist schon gelaufen.  Auch ich ertappe mich dabei, wie ich von einer Sekunde auf die andere von Dr. Jackil zu Mr. Hyde mutiere.  Dieses Phänomen tritt extrem häufig auf unseren Straßen auf. Die friedliebende Supermama switcht innerhalb eines Wimpernschlages, zum fluchenden Proleten, ohne Rücksicht, dass sich einen halben Meter hinter ihr der Nachwuchs befindet, welcher mit großer Begeisterung jedes einzelne Wort wie ein Schwamm in sich aufsaugen. Ja? Hast du dich etwa auch wiedererkannt?  Sind also alle Autofahrer hirnlose Zombies außer man selbst?  Denkt sich der Typ im anderen Wagen vielleicht gerade genau das selbe von mir?  Wie schön wäre es, total entspannt, mit einem Lächeln im Gesicht und ohne den Puls von 180, den Junior im Kindergarten abzuliefern und mit klarem Kopf dann ...

Sonntagskind

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 Jeder kann ein Sonntagskind werde. Hand aufs Herz: Wer kennt denn nicht diese ärgerlichen Gedanken, dass es Menschen gibt, denen scheinbar alles in den Schoß fällt, denen das Leben nur Kuchenstücke in den Weg legt, wo wir über harte Felsen stolpern? Jeder hat doch schon mal wen kennengelernt, bei dem man sich gedacht hat:" Natürlich hat der sich jetzt erfolgreich selbständig gemacht, bei ihm gelingt doch immer alles." Ein Sonntagskind  eben! Ja, auch ich kenne das. Aber wenn man hinter die Fassade blickt erkennt man, dass auch die Sonntagskinder, bei denen man gerne mal mit den Augen rollt und sich "eh klar" denkt, oft genausoviele Hürden im Leben zu bewältigen haben wie unsereins. Warum aber wird scheinbar alles zu Gold was diese Menschen angreifen?  Es gibt eine recht simple Formel dafür:  Mut, Resilienz, Selbstvertrauen, visualisieren und NIEMALS AUFGEBEN =Erfolg . Und zwar positiver Erfolg. Denn Erfolg bedeutet positiv wie auch negativ. Erfolg kommt von erfolge...