Selbstkritik

Oder: die verrückte Mutter im schwarzen Kombi 

Viele Menschen machen sich das Leben oft selbst schwer, indem sie sich maßlos über andere aufregen.

Früh morgens der erste Wutanfall beim Autofahren, und der Tag ist schon gelaufen. 

Auch ich ertappe mich dabei, wie ich von einer Sekunde auf die andere von Dr. Jackil zu Mr. Hyde mutiere. 

Dieses Phänomen tritt extrem häufig auf unseren Straßen auf. Die friedliebende Supermama switcht innerhalb eines Wimpernschlages, zum fluchenden Proleten, ohne Rücksicht, dass sich einen halben Meter hinter ihr der Nachwuchs befindet, welcher mit großer Begeisterung jedes einzelne Wort wie ein Schwamm in sich aufsaugen.

Ja? Hast du dich etwa auch wiedererkannt? 

Sind also alle Autofahrer hirnlose Zombies außer man selbst? 
Denkt sich der Typ im anderen Wagen vielleicht gerade genau das selbe von mir? 

Wie schön wäre es, total entspannt, mit einem Lächeln im Gesicht und ohne den Puls von 180, den Junior im Kindergarten abzuliefern und mit klarem Kopf dann die Weiterreise an den Arbeitsplatz anzutreten. 

Ja das wäre toll, aber wie schaffe ich das?

Übung: 
Versuche mal, Situationen im Straßenverkehr als außenstehender Augenzeuge zu beobachten. Hat mich der hässliche Typ mit der Hornbrille und der Komplexkarre wirklich geschnitten, oder war ich  e v e n t u e l l  ein kleines Bisschen zu schnell dran?


Manche Dinge selbstkritisch zu betrachten und uns auch mal Fehler einzugestehen, lässt uns Situationen entspannter meistern und den Tag gelassener beginnen.

Liebe Grüße 

eure Kathrin 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bitte, sei mir jetzt nicht böse, aber...

Wenn Mütter über ihre Grenzen gehen...

Von Männern und Pferden...